Nahwärme2021-12-01T10:31:41+01:00

Nahwärme

Wirtschaftlich, nachhaltig, regional – Viele Fragen beim Nahwärme-Infotag in Neunkirchen

Was bringt mir Nahwärme als Heizenergie und welche Schritte muss ich gehen, um mein Haus anschließen zu lassen? Diese Fragen wurden beim Nahwärme-Infotag am 27. November 2021 im Bürgersaal Neunkirchen beantwortet. Etwa 125 Bürgerinnen und Bürger hatten sich dazu angemeldet und erhielten an vier Stationen fachkundige Antworten auf ihre individuellen Fragen.

100 % ögologisch

Die Fachplaner von der IBS Ingenieurgesellschaft mbH in Bietigheim-Bissingen stellten noch einmal in groben Zügen das Projekt „100 Prozent Neunkirchen – Wärmeversorgung lokal, regenerativ und nachhaltig“ vor: Eine Heizzentrale soll ab 2025 über einen Holzhackschnitzelheizkessel Heißwasser produzieren, das über ein neues Leitungsnetz zu den Anschlussnehmern geführt wird. Zusätzlich bereitet eine Solarthermieanlage Warmwasser und übernimmt übers Jahr 15 % der Wärmeerzeugung. Der Pumpenstrom für den Betrieb des Nahwärmenetzes wird mit einer Photovoltaikanlage erzeugt. Auf diese Weise entsteht Wärme für Warmwasser und Heizung rein aus regenerativen Energien. Damit werden nicht nur CO2– und Lärm-Emissionen vermieden, sondern auch Feinstaub, denn durch seine hochwirksamen Filter entlässt das Heizwerk nur Wasserdampf in die Luft.

Was wird mit meiner bestehenden Heizung?

Die Besucherinnen und Besucher hatten zunächst einmal Fragen zur bestehenden Heizanlage mitgebracht: „Was passiert mit dem restlichen Heizöl?“ Die teilnehmenden Handwerker rieten dazu, den Brennstoffverbrauch im Auge zu behalten und im Jahr vor der Fertigstellung nur noch so viel zu ordern, wie auch verbraucht werden kann. „Kann ich meinen Pufferspeicher behalten und wie sieht es mit der vorhandenen Heizung aus?“, auch diese Frage konnte zufriedenstellend beantwortet werden. Denn gegen die Weiterverwendung eines funktionsfähigen Speicherbehälters ist nichts einzuwenden und die Nahwärme ist für Fußbodenheizung und Heizkörper gleichermaßen geeignet. Auch hauseigene Solarthermieanlagen können in die Wärmeerzeugung eingebunden werden. Überflüssig wird dagegen der Schornstein, denn Nahwärme erzeugt ja am Einsatzort keinerlei Emissionen.

Intelligentes Speichermanagement

Interessiert schauten sich die Besucher die aufgestellte Demonstrationsanlage an. Neben einer Übergabestation und einer Steuereinheit war auch ein Pufferspeicher zu sehen, der eine wichtige Funktion hat. Denn durch das Vorhalten von Heißwasser kann sich jeder Haushalt eine Zeitlang mit Wärme versorgen. Mit diesem Speichermanagement werden gleichzeitig benötigte Wärmeleistungen abgepuffert und das Heizwerk kann kleiner dimensioniert werden als ohne Heißwasserspeicher. In der Folge bleiben auch die Anschlusskosten für die Nahwärmeabnehmer niedriger, neben der Wertsteigerung der eigenen Immobilie ein handfester finanzieller Vorteil.

Abgesichertes System

Was passiert, wenn das Heizwerk einmal ausfällt? Diese Frage eines Besuchers ist gerade an kalten Tagen für alle Nutzer wichtig. Die Fachplaner erklärten das mehrfach abgesicherte System, das aus zwei Biomasseheizkesseln, Solarthermie-Kollektor und einem großen Heißwasserspeicher besteht. Auf diese Weise kann die Gemeinde auch bei einer Reparatur- oder Wartungsarbeit über Stunden mit Nahwärme versorgt werden.

Einmalige Investition mit Langzeitwirkung

Sehr großes Interesse zeigten die Besucher am Themenkomplex „Vertragsbindung“. Die Anbindung an die Nahwärme kostet die Nutzer einmalig 8.330 Euro brutto bis 30kW, inklusive Übergabestation, Pufferspeicher und 15 Meter Anschlussleitung. In der näheren Zukunft, so Bürgermeister Bernhard Knörzer, habe der Anschlussnehmer 40 Jahre lang Ruhe im Hinblick auf weitere Investitionen. Und die laufenden Kosten? Der jährliche Grundpreis für die Nahwärmelieferung beträgt 500 Euro brutto, der Arbeitspreis 9,52 ct brutto. Dieser Preis errechnet sich aus der Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Fernwärme und bleibt beim verwendeten Brennstoff Holzhackschnitzel – im Gegensatz zu Heizöl und Erdgas – voraussichtlich ziemlich stabil. Damit besteht für die Kunden nicht nur Versorgungs-, sondern auch Kostensicherheit. „Und wenn jetzt mein Ölkessel kaputtgeht?“, wollte ein Besucher wissen. Für diesen Fall konnte Bürgermeister Knörzer für die späteren Nahwärmekunden eine Ausnahmegenehmigung vom Landratsamt erwirken, ein gebrauchtes, aber besseres Gerät als Zwischenlösung zu installieren.

Förderanträge wurden vereinfacht

Schließlich ging es noch um das umfangreiche Thema Förderanträge, die jetzt einfacher gestaltet sind. Zum einen hat die IBS Ingenieurgesellschaft eine Muster-Kalkulation erstellt, zum anderen können die Nahwärmekunden sofort nach der Abgabebestätigung des Förderantrags den Nahwärmevertrag mit der Gemeinde unterschreiben. Dipl.-Ing. Uwe Ristl von der Energieagentur Neckar-Odenwald ging mit den Besuchern über Laptop und Beamer den entsprechenden Antrag beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) Klick für Klick durch. Dabei macht es einen Unterschied, ob man sich „nur“ den Nahwärmeanschluss fördern lassen oder zusätzlich das Haus energetisch sanieren möchte. Nicht nur der Hausanschluss, sondern auch die so genannten Sekundärkosten wie der Austausch alter Ölheizungen, die Anbindung an den Heizkreis, und die Einbindung bestehender Solarthermieanlagen oder Kaminöfen werden nach Bewilligung des Förderantrags zu 35 bis 50 Prozent über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) übernommen.

„Die Gemeinde profitiert, nicht der Ölscheich“

Bleibt noch der Nutzen für die Allgemeinheit: Neben Umwelt- und Klimaschutz möchte die Gemeinde auch wirtschaftlich von der Nahwärme profitieren, um den Gewinn wiederum in Gemeindeprojekte zu investieren. Vom Heizöl profitieren internationale Konzerne zu fast 60 %, ein Viertel der Erträge geht an den Bund und 16 % bleiben bei der Gemeinde. Bei Holzhackschnitzeln sieht das ganz anders aus: 17% der Wertschöpfung gehen an den Bund, nur 3 % an internationale Unternehmen und satte 80 % bleiben in Neunkirchen. Dazu äußerte sich eine Besucherin: „Wir zahlen also dem Scheich nicht sein neuestes Luxusauto!“

Außerdem richtet die Gemeinde Neunkirchen eine Fördersprechstunde ein, um Antragstellern mit Rat und Tat zu helfen. Anmeldung bei Frau Annika Kandora-Dinkeldein, Tel.: 92 12-24

Zum Förderantrag der BAFA gelangen sie hier.

Neunkirchen, 30.11.2021

Nahwärme in Neunkirchen – Beratungstermine

Sicher haben Sie die Nahwärme-Infomappe, die Sie im September 2021 erhalten haben, in der Zwischenzeit gelesen. Vielleicht kam hierbei die ein oder andere Frage auf?

Oder Sie haben den Wunsch nach einer Beratung zu Ihrem Eigenheim und der Anschlussmöglichkeit an das Nahwärme-Netz?

Gerne können Sie Ihren kostenlosen und unverbindlichen Beratungstermin vereinbaren:

per E-Mail: POST@neunkirchen-baden.de

telefonisch: 06262/9212-24  (Montag – Freitag:  08:30 – 13:00 Uhr)

Die nächsten Termine sind:

Mittwoch, 01.12.2021

Freitag, 10.12.2021

Die Beratungsgespräche finden vor Ort durch Herrn Banzhaf (IBS Ingenieurgesellschaft mbH) statt. Inhalte sind u. a. eine detaillierte Beratung der Anschlussmöglichkeiten, Klärung finanzieller und vertraglicher Fragen sowie weiterer Details zu Ihrem Nahwärme-Anschluss und Ihrem Beitrag in eine klimafreundliche Zukunft.

2. November 2021

Nahwärme-Info startet

Diese Woche beginnen die intensiven Informations- und Werbungsgespräche zur Nahwärmeversorgung in Neunkirchen. Bürgermeister Bernhard Knörzer, Mitarbeiter*innen der Verwaltung und Gemeinderät*innen haben sich die Anliegerstraßen des Nahwärmenetzes aufgeteilt und stellen die Vorteile der regenerativen Versorgung mit Nahwärme mittels einer ausführlichen Infomappe vor, die schon am Freitag verteilt wurde.
Jetzt gilt es, denn mindestens 60 Prozent der Anlieger der geplanten Warmwassertrassen sollten sich für einen Anschluss an die Nahwärme entscheiden, damit das Projekt ab 2022 in seine Planungs- und Bauphasen gehen kann. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können jetzt ein intensives Beratungsgespräch vereinbaren und dabei die Möglichkeiten einer Nahwärmeversorgung ausloten.

Mit etwa 5,3 Millionen Euro Bundesförderung – das sind 70 Prozent der Gesamtkosten – kann das Projekt „100 Prozent Neunkirchen – Wärmeversorgung lokal, regenerativ und nachhaltig“ finanziert werden. Eine Heizzentrale am Sportzentrum soll in wenigen Jahren über einen 1000-kW-Heizkessel durch Verbrennung insbesondere von Hackschnitzeln aus dem Gemeindewald und einer Freiflächensolarthermieanlage Wasser erwärmen. Dieses Heißwasser wird danach durch Wärmeleitungen von 6.100 Meter Gesamtlänge zu den Anschlussnehmern geführt. Die Solarthermieanlage mit einer Kollektorfläche von 2.700 Quadratmetern wird im Sommer die Hauptmenge Warmwasser bereiten und übers Jahr gesehen 15 % der Wärmeerzeugung übernehmen. Der Pumpenstrom für den Betrieb des Nahwärmenetzes wird mit einer Photovoltaikanlage erzeugt. Auf diese Weise entsteht Wärme für Warmwasser und Heizung rein aus regenerativen Energien. Dies dient dem Klimaschutz: Die Nahwärme soll 94 Prozent der schädlichen Treibhausgase vermeiden. „Damit handeln wir, während andere Kommunen noch über Ursachen des Klimawandels und Möglichkeiten der Schadensbegrenzung sprechen“, erklärt Bürgermeister Bernhard Knörzer.
Dank der Bundesförderung kann die Gemeinde den Anliegern ihren Nahwärmeanschluss zu guten Konditionen anbieten. Im Infopaket sind drei Modelle für die Wärmeversorgung berechnet: Variante C für die Verlegung eines Anschlusses auf das Grundstück und Variante B bis zum Hausanschluss sorgen dafür, dass Nahwärme zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden kann. Wer direkt ab 2025 mit Nahwärme versorgt werden möchte, wählt die Variante A mit Hausanschluss und Übergabestation. Nur in diesem Modell können zusätzliche Förderungen in Anspruch genommen werden, insbesondere für den Austausch alter Ölheizungen.

Dies gilt nicht nur für den Anschluss, sondern auch für die so genannten Sekundärkosten, also die Anbindung an den Heizkreis, die Einbindung bestehender Solarthermieanlagen oder Kaminöfen und die Demontage der alten Heizkessel. Dafür stehen den Anschlussnehmern weitere Fördermittel aus der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) in Aussicht: Die BEG übernimmt nach Bewilligung des Förderantrags 35 bis 50 Prozent der Bruttokosten.
„Wer sich mit Nahwärme versorgen lässt, hat viele Vorteile“, sagt Bernhard Knörzer, „dazu gehört auch eine Garantie auf 40 Jahre Nutzungsdauer. In diesem Zeitraum hätte der Eigentümer einer Wärmepumpe oder Pelletheizung seine Anlage schon einmal erneuern müssen.“
Der Bürgermeister und sein Team haben einen Fahrplan mit Maßnahmen erstellt, die für die Verwirklichung des Nahwärmeanschlusses und die Bewilligung der Fördergelder anstehen. Dazu gehören ein Angebot des Heizungshandwerks und gegebenenfalls ein individueller Sanierungsfahrplan, der nach energetischer Beratung sinnvolle Erneuerungsmaßnahmen an der Gebäudehülle vorsieht. Auch diese können von der BEG gefördert werden. Für Kunden, deren Heizungstechnik nicht bis 2025 durchhält, ist ebenfalls eine Variante in Sicht: In Zusammenarbeit mit den regionalen Heizungsbauern sollen kostengünstige Zwischenlösungen angeboten werden.

September 2021

Ausbau der Nahwärmeversorgung – Vorstellung der Infomappe

Zum zweiten Thema der Tagesordnung, dem Ausbau der Nahwärmeversorgung wurde die Informationsmappe Nahwärme vorgestellt.
Zur besseren Orientierung und vor allem zur einfacheren Verständlichkeit der rechtssicher ausformulierten Wärmelieferverträge bzw. der Vorverträge hält die Verwaltung eine Informationsmappe „Nahwärme“ für sinnvoll und hilfreich. Nach der Sommerpause soll intensiv in die Kundenwerbung für das Nahwärmeprojekt gestartet werden.

Um dafür ein entsprechendes „Informationsmaterial“ einsetzen zu können, wird mit Unterstützung der Energieagenturen UEA Karlsruhe und EA Neckar-Odenwald-Kreis eine, auch im Layout auf die bisherigen Werbemittel abgestimmte Informationsmappe, entworfen.
Die wesentlichen Inhalte einer solchen Informationsmappe sollen die unterschiedlichen Vertragsmodelle mit Anlagen, verschiedene Flyer, FAQ-Fragen, die Förderantragstellung zur BEG-Förderung und ein Anschreiben des Bürgermeisters sein.

Der Wärmekunde kann grundsätzlich unter 3 Vertragsmodelle wählen, für jede Variante wird eine eigene Mappe aufgelegt:
Vertrag „Modell A“ beinhaltet einen Nahwärmeanschluss mit Wärmelieferung (sobald möglich) – nur Modell A ist BEG-förderfähig
beim Vertrag „Modell B“ wird der Nahwärmeanschluss bis ins Haus verlegt, ohne Übergabestation, zur späteren Wärmelieferung
beim Vertrag „Modell C“ wird der Nahwärmeanschluss bis auf das Grundstück verlegt.

Ziel der Verwaltung ist es, dem Wärmekunden gerade auch im Hinblick auf weitergehende private Fördermöglichkeiten eine umfassende Informationsmöglichkeit „an die Hand“ zu geben.

Auszug aus der Gemeinderatssitzung vom 29.07.2021
(Amtsblatt/Rhein-Neckar-Zeitung: Gemeinderatsinformationen, 2. August 2021)

„100% Neunkirchen – Nahwärmeversorgung lokal, regenerativ und nachhaltig“

Nahwärmeversorgung in Neunkirchen / Förderung über 5 Mio. € durch die Nationale Klimaschutzinitiative / Symbolische Scheckübergabe durch Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Rita Schwarzelühr-Sutter  

Neunkirchen. Ein großer Tag nicht nur für die Gemeinde Neunkirchen, sondern vor allem auch für die Umwelt: Das kommunale Klimaschutz-Modellprojekt „Nahwärme für Neunkirchen“ wird über die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums mit über 5 Mio. Euro gefördert. Am vergangenen Mittwoch war die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Rita Schwarzelühr-Sutter „höchstpersönlich“ angereist, um diesen symbolischen Scheck an Neunkirchens Bürgermeister Bernhard Knörzer zu übergeben.

Die Freude war groß – im Rahmen einer kleinen Feierstunde vor dem Rathaus konnte Bürgermeister Knörzer neben der Staatssekretärin Bundestagsabgeordneten Alois Gerig, Landtagsabgeordneten Georg Nelius und den ersten Landesbeamten Dr. Björn-Christian Kleih in Vertretung von Landrat Dr. Brötel begrüßen.

Besonderer Gruß galt den Projektpartnern Birgit Schwegle und Karsten Thiel von der Umweltagentur des Landkreises Karlsruhe und Initiator Uwe Ristl von der Energieagentur EAN des Neckar-Odenwald-Kreises.

Vor über drei Jahren, so Knörzer, habe man sich auf den Weg gemacht, um Neunkirchen im Rahmen eines „ambitionierten Vorhabens mit Modellcharakter“ in Sachen Klimaschutz ein gutes Stück nach vorne zu bringen.  Als Ergebnis der Zustandserfassung habe sich gezeigt, dass über 70% der Haushalte mit Ölheizungen beheizt würden, rund zweidrittel dieser Anlagen seien über 30 Jahre alt. Zusammen mit den Projektpartnern wurde analysiert und geplant. Eine Heizzentrale mit Hackschnitzelheizung am nördlichen Rand der Gemeinde soll in Verbindung mit Freiflächen Photovoltaik und Solarthermieanlagen 100% neutrale Wärmeenergie liefern. Über ein Nahwärmenetz solle dann die Verteilung an die Haushalte und etliche kommunale Gebäude erfolgen. Rund 2000 Tonnen CO2 und eine Million Liter Heizöl seien somit einzusparen. Dem gegenüber solle die kommunale Wertschöpfung deutlich steigen. In zahlreichen Informationsveranstaltungen, Workshops, Präsentationen und Schulprojekten habe man die Bevölkerung buchstäblich „mitgenommen“. Man wolle nun mit dem gleichen Elan fortfahren, damit möglichst viele Bürgerinnen und Bürger bei diesem Vorhaben mit dabei sind.

Bild: (v. l.) MdB Alois Gerig, Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter, MdL Georg Nelius, Grundschullehrerin Isabell Degen mit Schülerinnen und Schülern, Bürgermeister Bernhard Knörzer und erster Landesbeamter Dr. Björn-Christian Kleih.     

Rita Schwarzelühr-Sutter unterstrich in ihrer Ansprache, dass der Klimaschutz viele Initiativen brauche, gerade auch Kommunen in der Größe Neunkirchens könnten hier vorbildliche Arbeit leisten. So könnten auch andere sehen, dass es technisch und auch wirtschaftlich funktioniere. Es gehe um unsere Zukunft. Deshalb freue sie sich besonders, dass auch Schülerinnen und Schüler der örtlichen Grundschule als „Symbol der künftigen Generationen“ anwesend seien.

Dr. Björn-Christian Kleih bedankte sich im Namen des Landkreises, „100% Neunkirchen, 94% Reduktion der Treibhausgase und 70% Förderung aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative“ seien beeindruckende Zahlen. Er freute sich auch, dass man dieses Projekt durch die landkreiseigene Energieagentur EAN von Beginn an unterstützt habe.

Alois Gerig bestätigte in seinen Grußworten, dass man in Neunkirchen Erfahrung mit genossenschaftlichem Bürgerengagement habe, solche Gemeinschaftsprojekte würden die Dorfgemeinschaft stärken. Georg Nelius unterstrich, dass Klimaschutz und Nachhaltigkeit vor allem auch wichtig für unsere Kinder und Enkel seien. Im Rahmen dieser Feierstunde wurde vor dem Rathaus gemeinsam ein „Infotower“ mit allen wichtigen Zahlen und Fakten zum Thema Nahwärme in Neunkirchen enthüllt. Schülerinnen und Schüler der Grundschule übergaben der Staatssekretärin ein selbst gestaltetes Plakat.

Der Infotower

Alle Informationen auf einen Blick

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100% Neunkirchen – alle Infos auf einen Blick […]

100% Neunkirchen – Kostenschätzung für die sekundeärseitige Einbindung der Übergabestation im Zuge eine Nahwärmeanschlusses

100% Neunkirchen – Wissenswertes und häufig gestellte Fragen […]

Archiv Presseberichte

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Präsentation Gemeinde Neunkirchen

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Präsentation IBS

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Präsentation UEA / EAN

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Präsentation UEA

Nahwärme in Neunkirchen – Statements

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Renate Streng, Gemeinderätin

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Albert Stumpf, Hotelier

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Gunter Braus, Eigenheimbesitzer

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Wolfgang Graf, Eigenheimbesitzer

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Klaus Kühne, Eigenheimbesitzer

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Karlheinz Emig, Gemeinderat

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Mario Hackel, ehem. Gemeinderat

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Martin Hahn, AWN Buchen

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