Heimatmuseum

Heimatmuseum Neunkirchen
Luisenstraße 25
74867 Neunkirchen

Kontakt

Heimat- und Museumsverein Neunkirchen e.V.
1. Vorsitzender
Adam Frey
Hauptstr. 23 a
74867 Neunkirchen
Tel.:  06262 / 9262250

Öffnungszeiten

Das Heimatmuseum ist von Mai bis Oktober jeweils am dritten Sonntag im Monat von 14:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Ebenfalls am Kirschenfest und an der Neunkirchner Kerwe sowie nach Vereinbarung.

Führungen für beliebige Gruppen, Schulklassen oder Vereine können über die Gemeindeverwaltung vereinbart werden unter:

Gemeinde Neunkirchen
Tel.: 06262 /9212-0
E-Mail: Post@Neunkirchen-Baden.de

oder über

Adam Frey
Tel: 06262 /9262250
E-Mail: Adam.Frey@t-online.de

Dem Besucher vermittelt das Museum einen Eindruck von der festgefügten Gemeinschaft des alten Dorfes und ihrer harten Lebensbedingungen. Die Dauerausstellung gibt Einblick in die Haus- und Landwirtschaft der Wende zum 20. Jahrhundert und dem folgenden rasanten Wandel.

Gut dokumentiert sind die ländlichen Handwerker und ihre Werkstätten. Die Entstehung eines kunstvoll gefügten Wagenrades oder eines Eichenfasses läßt sich ebenso einleuchtend demonstrieren wie der Aufbau des handgenähten Schuhes oder des Pferdekummets.

Pferdekummet

Burgenmodell der Minneburg

Die Geschichte Neunkirchens in der Kurpfalz und die Siedlungsentwicklung wird mit Archivalien und Abbildungen belegt.

Burgmodelle der Minneburg und Stolzeneck, Bodenfunde sowie die Auswertung der Archive machen die geschichtlichen Zusammenhänge lebendig. Nach Voranmeldung kann auch eine Führung auf der jeweiligen Ruine angeschlossen werden.

In den Ausstellungsräumen der Südmährer begegnet dem Besucher die reiche Kultur der Heimatvertriebenen aus den vier Patenschaftsgemeinden unseres Dorfes.

Die Landwirtschaft, das bodenständige Steinhauergewerbe, der Beruf des Zieglers und eine forstkundige Sammlung sind im ehemaligen Wirtschaftsgebäude untergebracht.

Das Heimatmuseum bewahrt und vermittelt altes ländliches Kulturgut. Die Schulkinder schleppten 1974 im Heimatkundeunterricht Geräte aus der Zeit der Großeltern an: damit war der Grundstein zu unserem Heimatmuseum gelegt. Nach gezielter Sammeltätigkeit konnte das Museum 1981 in zehn Räumen des denkmalgeschützten ehemaligen katholischen Schulhauses eröffnet werden. Fünf Jahre später folgte der Ausbau des alten Wirtschaftsgebäudes. Heute zeigt das Museum in neuer Konzeption auf mehreren Ebenen die Folgen der Industrialisierung in vielen ländlichen Lebensbereichen.

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