04.04.2019 
 
Um den Mittelberg - Auf dem Grund des Neckars
Geologische Fachführung mit Dr. Bernd Strey


Die GEO-Wanderung beginnt an der Ziegelei in Guttenbach (Nähe des Kanuclubs), führt dann am Neckar entlang zur Mündung des Krebsbaches und anschließend auf dem Grund des ehemaligen Neckarlaufs um den Mittelberg. Dazu erfahren Sie geologische und geographische Informationen über die Flussdynamik, den Buntsandstein, die Lage und Siedlungsgeschichte von Neckarkatzenbach und die Alte Ziegelei. Die leichte GEO-Wanderung verläuft in ebenem Gelände ohne große Steigungen und dauert ca. 3 Stunden.
 

Termine:

Sonntag, 19.05.2019

Sonntag, 22.09.2019


Treffpunkt

Parkplatz an der Ziegelei in Guttenbach, 14:00 Uhr


Dauer:

Ca. 3h
       

Anmeldung und Info:

Keine Anmeldung erforderlich,
Infos unter:

Post@Neunkirchen-Baden.de, (06262 9212-24)

Dr. Bernd Strey: (06274 9285152)





Das Wandern ist die beliebteste Freizeitaktivität in Deutschland

Am Tag des Wanderns laden bundesweit Wandervereine, Umwelt-, Tourismus- und andere Organisationen zu Aktionen rund um das Thema ein. Auch unsere Gemeinde hat sich in Kooperation mit dem Odenwaldklub wieder etwas Besonderes einfallen lassen und lädt Sie herzlich zur

   

After-Work-Wanderung am Dienstag, 14.05.2019 ein.


Auch in diesem Jahr wird die Strecke über den qualifizierten Wanderweg „Neckarsteig“ unter der Leitung von Friedrich Müller, Vorsitzender der Ortsgruppe, verlaufen. Die Route wird in diesem Jahr zur Burg Stolzeneck führen, welche wir allerdings aufgrund der Sperrung nicht betreten dürfen.

Auf dem Weg erhalten Sie von Herrn Müller als auch von Herrn Bürgermeister Knörzer Informationen zu Sehenswürdigkeiten als auch Besonderheiten entlang der Strecke.

Zurück am Schützenhaus erwartet die Wandergruppe ein Vesper zur Stärkung.

Eingeladen sind alle, die gerne in Gesellschaft wandern. Wir freuen uns auf Sie!

 

Treffpunkt:

Dienstag, 14.05.2019, 18:00 Uhr am Schützenhaus (Am Kriegwald 4) in Neunkirchen

 

Bemerkung:

Festes Schuhwerk, Taschenlampe, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Verpflegung (ausreichend Wasser, evtl. ein kleiner Snack) für unterwegs

 

Dauer der Wanderung:

ca. 3,5 Stunden

 

Ansprechpartner:

Gemeinde Neunkirchen, Marktplatz 1, 74867 Neunkirchen

POST@neunkirchen-baden.de, Tel.: 06262 / 9212-24


 

Der Mittelberg – Geotop 2018

Die 3. Exkursion dieser Art mit Dr. Bernd Strey

Nach den 2 Wanderungen im vergangenen Jahr bietet die Gemeinde Neunkirchen bietet am Sonntag, 05.05.2019 die 3. Wanderung um Neckarkatzenbach mit Ausblicken auf den Mittelberg an, der vom Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald als GEOTOP 2018 ausgezeichnet wurde. Der Exkursionsleiter Dr. Bernd Strey hat Geographie und Geologie studiert und nimmt die Teilnehmer mit auf eine Reise in die Erdgeschichte. Im Mittelpunkt stehen dabei die Flussgeschichte des Neckars und die Entstehung des Mittelbergs als Umlaufberg. Weitere Höhepunkte sind die Entstehung und Schichten des Buntsandsteins, seine Talbildung und sein Aufbau. Außerdem sehen die Teilnehmer den Übergang des Buntsandsteins in den Muschelkalk und besuchen den Kalkofen sowie die Geotop-Panoramatafel oberhalb des Ortes. Zum Ort Neckarkatzenbach gibt es dazu noch wissenswerte siedlungs- und sozialgeographische Informationen. Die Wanderung erfolgt in Anlehnung an  die geologisch-landschaftskundliche Exkursion im Rahmen der Geotop-Auszeichnung am 16. September 2018.

Die insgesamt leichte Wanderung beginnt auf dem Parkplatz am Friedhof in Neckarkatzenbach und führt mit nur kurzen Anstiegen auf weitgehend ebenen Wegen um den Ort bis zum Kirchenblick. Sie dauert ca. 2 Stunden und findet am Sonntag, den 05.05.2018 um 14:00 Uhr statt.





2. Neikercher Hobby–Künstler–Markt und Jugendfeuerwehrtag am 28.04.2019 in Neunkirchen

Mit viel Liebe zum Detail präsentierten vergangenen Sonntag 27 Aussteller ihre handgefertigten Kunstwerke in den Räumen des Bürgersaals und Vereinsraums im Bürgerhaus Neunkirchen.


Dem Besucher bot sich in sehr ansprechendem Ambiente eine bunte Vielfalt aus verschiedenen Stilrichtungen und Materialien. Die Aussteller, überwiegend aus Neunkirchen und der nahen Umgebung, präsentierten ihre künstlerischen Tätigkeiten der Öffentlichkeit. Ob Kunstwerke aus Holz, Wolle, Filz, Stoff, Papier, Betongießarbeiten oder Schönes für Heim und Garten – Freunde kreativer Kunst wurden allemal fündig. Floristische Kunstwerke wie auch Bilder aus Naturmaterialien oder Malerei waren ebenso zu finden, wie liebevoll gestaltete Grußkarten aus Papier. Am Hobby-Künstler-Markt wurden alle Sinne angesprochen: Duftende Seifen, hergestellt aus Naturprodukten sowie wie Chutneys, Marmeladen und Aufstriche verführten die Besucher. Etageren, aus verschiedenem Porzellan gefertigt, war ein beliebtes Kaufobjekt und so mancher Besucher verließ den Markt mit einem neuen Schmuckstück, für sich selbst oder gar ihren Vierbeiner, im Handgepäck.

Der Erlös der Standgebühr wurde von den Veranstaltern gespendet und kommt dem Sport- und Bewegungspark zu Gute.

Der Stand des Ecklädchens/Anettes Home rundete das Angebot an kreativen Deko- und Geschenkideen ab und  stellte eine Bereicherung für den Hobby-Künstler-Markt in Neunkirchen dar.

Neben den Verkaufsständen wurde den Gästen der Veranstaltung noch allerhand Weiteres geboten:


Spannende Einblicke in die Geschichte und Gegenwart gewährte die Feuerwehr in Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Museumsverein den Besuchern des Jugendfeuerwehrtags und Hobby-Künstler-Markts. Die Fahrzeuggeräteschau „Früher und Heute“ faszinierte so manch Erwachsenen. Einmal in einem Feuerwehrauto sitzen, diese Möglichkeit bat sich den Kindern und Jugendlichen  - für Viele ging dadurch ein Traum in Erfüllung.


Motorsägekünstler André Lasar aus Breitenbronn versetzte die Besucher mit seinem Können in Staunen. So verwandelte er beeindruckend Baumstämme in Tiere und weitere dekorative Gegenstände.

Für das leibliche Wohl sorgte die Freiwillige Feuerwehr, Abt. Neunkirchen, mit Feinem aus der Gulaschkanone sowie Kaffee und Kuchen.

Der Bürgermarkt Neunkirchen eG verwöhnte die Gäste des Hobby-Künstler-Markts und Jugendfeuerwehrtags mit einem Wein- und Sektausschank sowie weiteren regionalen Köstlichkeiten.

Bürgermeister Knörzer konnte am Nachmittag zahlreiche Gäste am Bürgerhaus begrüßen. Er dankte allen Verantwortlichen für die hervorragende Organisation. Ein ganz besonderer Dank galt den Ideengebern und Hauptverantwortlichen des Hobby-Künstler-Markts, Manuela Lenz und Meike Frey.


Der Nachmittag hielt mit dem Stellen des Maibaums eine weitere Überraschung für die Besucher bereit und bildete den krönenden Abschluss und Höhepunkt eines gelungenen Festes.


Unter strahlend blauem Himmel schmückte die Jugendfeuerwehr die Nordmanntanne in den badischen Farben mit gelben und roten Bändern. Traditionell wurde sie anschließendend ohne maschinelle Hilfe mit vereinten Kräften der Neunkirchener Zimmerleute, Jugendfeuerwehr und Feuerwehr Neunkirchen sowie Bürgermeister Knörzer vor dem Bürgerhaus gestellt. In festlicher Zunft-Kleidung brachten Frank Lutitzki, Jens Lostorfer, Marcel und Ralf Ernst anschließend 12 Wappen an, welche ganz im Zeichen der Gemeinschaft und getreu dem aufgeschriebenen Spruch standen:

„Mein Dorf, das die Tradition in Ehren hält,

hat mich mit vereinten Kräften aufgestellt.

Nun betrachte mich genau und denke stets daran,

dass einer alleine NICHTS erreichen kann.“


Ein herzliches Dankeschön gilt Marjan Toutishirazi für die liebevolle, künstlerische und akribische Gestaltung der Wappen.

Es war ein schöner und durchweg gelungener Tag. Die Veranstaltung war gut besucht und ein Beweis dafür, was durch Gemeinschaft auf die Beine gestellt werden kann. Ein solches Fest ist sicher noch viele Wiederholungen wert.

Die Gemeine bedankt sich bei allen Fest-Beteiligten, die in irgendeiner Weise zum Gelingen dieses tollen Tages beitrugen.
  

 


Teile des Mauerwerks der Minneburg in Neunkirchen eingestürzt - THW und Forst im Einsatz


 
Vergangenen Freitag prägten eine Vielzahl von THW-Helferinnen und -Helfer aus fünf Ortsverbänden (Neunkirchen, Ladenburg, Widdern, Haßmersheim und Pfedelbach), über ein duzend Einsatzfahrzeuge sowie ein großer Kran das Bild rund um das alte Gemäuer der Burgruine. Das Technische Hilfswerk wurde durch das Land Baden-Württemberg zur Sicherung der unter Denkmalschutz stehenden Burg gerufen, da Teile der Burgmauer einzustürzen drohten, bzw. es bereits waren.

Die Minneburg, deren erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1339 datiert, thront mit einer absoluten Höhe von 245 m über NN rund 110 m über dem Niveau des Neckars und liegt damit deutlich höher als die meisten anderen Burgen im Neckartal.
 

Die Standfestigkeit der Burgruine wurde in diesem Jahr stark beeinträchtigt. Bereits im Februar kam es im Bereich des alten Küchenbaus zu Abbrüchen von Steinen aus der vorderen Mauer, so dass die Anlage für den Publikumsverkehr gesperrt werden musste.

 
Das wahre Ausmaß der Schäden zeigte sich allerdings erst im Verlauf dieser Woche, als eine Mannschaft unter der Leitung von Kreisamtsforstrat Nils Gütle Teile der Mauer von Bewuchs befreien wollte.

 
Da das Forstamt allerdings nicht über Gerätschaften verfügt, mit denen die am Berghang liegende Mauer verkehrssicher gestaltet werden konnte, wurde das THW um Hilfe gebeten.

 
Der Ortsbeauftragte des Ortsverbands Neunkirchen, Achim Kampp, überprüfte die notwendigen Maßnahmen und erstellte einen Gefahrenbericht. Hierbei stellte er fest, dass die Ausstattung der eigenen Ortsgruppe für ein derartiges Gefahrenereignis nicht ausreichte und daher der Einsatz weiterer Ortsverbände notwendig wurde. Er organisierte aus Widdern, Ladenburg, Pfedelbach und Haßmersheim entsprechendes schweres Gerät, wie einen Autokran und einen Hubsteiger mit Arbeitsbühne, übernahm die Einsatzsicherung und setzte die zur Unterstützung zusammengezogenen weiteren 46 THW-Helfer zusammen mit seinem Zugführer Jan Kellner und dem stellvertretendem Ortsbeauftragten Benedikt Reinhard ein.


Jeder Ortsverband brachte sein spezielles Knowhow für die Einsatzbewältigung mit. Während die Fachkräfte des Ortsverbands Widdern zusammen mit den Bergungsspezialisten aus Haßmersheim und Neunkirchen mit dem Abstützsystem Holz (ASH) beschädigte und vom Einsturz bedrohte Teile der Mauer absicherten, kam gleichzeitig auch das Einsatzstellen-Sicherungssystem (ESS) des Ortsverbands Ladenburg zum Einsatz. Mit dem lasergestützten System lassen sich über mehrere Messpunkte kleinste Bewegungen der Burgmauer feststellen, womit auch die Sicherheit der Einsatzkräfte deutlich erhöht wurde, da bei Abweichungen der zuvor festgelegten Toleranzen die Einsatzstelle umgehend geräumt werden kann.


Um große Höhen und schwer zugängliche Bereiche zu erreichen und um Schwerarbeiten zu erleichtern, wurde neben dem Einsatzgerüstsystem (EGS), auch ein Kran des Ortsverbands Pfedelbach mit einer Reichweite von über 20 Meter der Fachgruppe Brückenbau eingesetzt.


Auch das Forstpersonal wurde in die Arbeiten mit einbezogen.

 

Außerdem fand sich der THW-Landesbeauftragte Dietmar Löffler aus Stuttgart ein, um sich selbst einen Einblick zu verschaffen, wie die weiteren Maßnahmen zu gestalten seien. Forstdirektor Dietmar Hellmann, in dessen Amtsbezirk die Minneburg liegt, dankte vor allem den Helfern des THW, die wieder einmal ihre Fachkompetenz unter Beweis stellten.

 

Noch vor Einbruch der Dunkelheit waren vor Ort alle Abstützmaßnahmen abgeschlossen und der Gefahrenbereich gegen unbefugtes Betreten gesichert.

 

Dank eines großartigen, Ortsverbände-übergreifenden Einsatzes des THW, konnte die einsturzgefährdete Mauer des Küchenbaus so gesichert werden, dass zumindest die „Vorburg“ der Minneburg pünktlich zum 1. Mai für Wanderer wieder freigegeben werden kann.

 

Die Hauptburg muss jedoch leider weiterhin gesperrt bleiben. Besucher der Burg werden aufgefordert die abgesperrten Bereiche nicht zu betreten, da hier weiterhin Lebensgefahr durch einzelne herabfallende Steine besteht.

 

Bei der Burgruine Stolzeneck bleibt es weiterhin bei der Sperrung der Hauptburg und Freigabe der Vorburg.





Flurneuordnung in Neunkirchen

Foto: Haymo Thurnwald

Einladung
an alle Grundstückseigentümer/innen
zur
Aufklärungsversammlung


am Donnerstag, 09.05.2019
um 19:00 Uhr
in der Turnhalle der Grundschule Neunkirchen





Gemeinde Neun
kirchen

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Öffentliche Ausschreibungen nach VOB
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Dorfgerechter Ausbau Kirchstraße
>>> weitere Informationen erhalten Sie hier <<<

Sport- und Bewegungspark
Spielfläche Grundschule Flst.-Nr. 266 und 267
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Einladung zum „Interkulturellen Frauennetzwerk Neunkirchen“
Workshop des Diakonischen Werks für Frauen mit und ohne Fluchterfahrung




 
Seit 2015 haben mehrere Flüchtlingsfamilien in Neunkirchen ein neues Zuhause gefunden. Seither gab es zahlreiche Aktionen und Angebote.

Daran anknüpfend findet im Rahmen des Bundesprojekts „Teilhabe durch Engagement“ ein Workshop mit dem Thema „Interkulturelles Frauennetzwerk Neunkirchen“ statt.

Das Diakonische Werk im Neckar-Odenwald-Kreis und die Gemeinde Neunkirchen laden zum ersten Treffen

am Dienstag, 30. April von 9:30 Uhr bis 12:00 Uhr
in das Bürgerhaus Neunkirchen

ein.

Eingeladen sind Frauen mit und ohne Fluchterfahrung, die Interesse daran haben von der anderen Kultur zu erfahren und sich freundschaftlich vernetzen möchten. Angesprochen sind Frauen, die sich bereits in diesem Bereich engagiert haben und Frauen die gerne jetzt ein Teil des interkulturellen Netzwerks werden möchten. Angeleitet von der erfahrenen Körpertherapeutin Barbara Althoff-Koch werden Entspannungs- und Bewegungsübungen gemacht, um spielerisch die eigene Identität zu stärken, die Kommunikation zu verbessern und vor allem Spaß und Freude miteinander zu haben. Die Frauen können sich gegenseitig dabei unterstützen, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu gewinnen, eigene Ressourcen und Gestaltungsspielräume zu erkennen, um selbstständig ihre Interessen vertreten zu lernen. Dies ist vor allem für die Frauen mit Fluchterfahrung wichtig. Damit sich die Frauen auf die Übungen ganz einlassen können wird parallel eine Kinderbetreuung vor Ort angeboten. Für die Kinderbetreuung werden ehrenamtliche Unterstützerinnen gesucht.

Die Projektmitarbeiterinnen Sandra Schweikert und Bettina Knapp begleiten und unterstützen die Ehrenamtlichen bei dieser Aufgabe. Der Frauentreff wird von der Beauftragten des Bundes für Migration, Flüchtlinge und Integration gefördert. Die Teilnahme ist kostenlos. Für eine bessere Planung wird um Anmeldung gebeten.

Alle Workshop-Termine im Überblick: Dienstag, 30.04, 14.05., 28.05. und 04.06.2019 von 9:30 bis 12:00 Uhr im Bürgersaal, Bürgerhaus Neunkirchen

Infos und Anmeldung: Diakonisches Werk im Neckar-Odenwald-Kreis, Neckarelzer Straße 1, 74821 Mosbach, Tel. 06261 9299-200, asyl@diakonie-nok.de oder im Internet unter www.flumi-diakonie.de

>>> alle Infos auf einen Blick <<<


 

 
15.03.2019 
 
Nahwärme in Neunkirchen
Bürgerversammlung 12.03.2019

Ein Schritt zum neuen Nahwärmekonzept
- Infoveranstaltung zum Thema Nahwärme in Neunkirchen -
- Ergebnisse der Quartiersanalyse vorgestellt -
- Nun sind die Bürger gefragt -
 


  „Nahwärme für Neunkirchen“ – zu dieser Informationsveranstaltung hatte die Gemeindeverwaltung die Bevölkerung am 12. März in die Turnhalle eingeladen. Dass dieses Thema buchstäblich „bewegt“, konnte man unschwer an der Resonanz feststellen, denn die Halle war fast voll besetzt.


Bürgermeister Bernhard Knörzer unterstrich in seiner Begrüßungsrede, dass die Zeit mehr als reif für neue Wärmekonzepte sei. Mit der griffigen Formel 70-70-30 erläuterte er den aktuellen Stand in der Gemeinde: 70% heizen mit Öl, 70% der Heizungen sind über 30 Jahre alt und rund 30.000 € müsste ein Hausbesitzer für die Erneuerung der Heizungsanlage und weitere energetische Maßnahmen einplanen. Mit dem Bau eines Nahwärmenetzes könnte man in Neunkirchen gleich mehrere Vorteile zusammenführen. Neben einer zukunftsfähigen und vor allem auch CO2-neutralen Wärmeversorgung, hätte man zusätzlich auch handfeste wirtschaftliche Vorteile. Aktuell gehen, so Knörzer, über eine Mio. Euro „raus aus der Gemeinde“. Die heimische Wertschöpfung wäre durch den Einsatz von regionalem Brennmaterial, also Hackschnitzel aus dem Wald, deutlich höher.

Birgit Schwegle von der Umwelt- und Energieagentur Kreis Karlsruhe, die dieses Projekt mitbetreut, wies in ihren Ausführungen mehr als deutlich darauf hin, dass der Klimawandel „auch bei uns angekommen ist“.

Die Klimaveränderung des vergangenen Jahrhunderts stellte Frau Schwegle den Anwesenden als Strichcode dar.

Bei einer Erneuerung einer Heizungsanlage muss aktuell nachgewiesen werden, dass 15% der benötigten Energie aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Ein Nahwärmenetz erfülle diese Anforderungen und sei zukunftssicher. Es reiche somit nicht, so Schwegle, „einfach die Ölheizung zu tauschen“. In Neunkirchen habe man die Chance, bei einer guten Akzeptanz und Anschlussquote an den Nahwärmenetzen die effektive CO2-Emission von 100 auf nur noch 16% zu senken. Als Idealkombination würde sich für Neunkirchen die Kombination aus Hackschnitzelheizkesseln und Photovoltaik mit Solarthermie anbieten.

Ein Nahwärmenetz sei


komfortabel und platzsparend, unabhängig, zukunftsweisend und klimafreundlich sowie effektiv und kostensparend.

Sie verwies ebenfalls auf die Möglichkeit, dass jeder Hausbesitzer über die Energieagentur Neckar-Odenwald (EAN) bei Dipl.-Ing. Uwe Ristl - auch er war an diesem Abend anwesend - jederzeit unabhängige und qualifizierte Beratung in Anspruch nehmen könne.    

Wolfgang Schuler von der IBS Ingenieursgesellschaft ging anschließend auf technische Details ein. Für Neunkirchen würden sich zwei getrennte Nahwärmenetze (NWN) anbieten: Der Bereich Süd (beim THW-Heim) hätte vorwiegend öffentliche Gebäude und Gewerbe im Fokus, wogegen im Bereich Nord (bei den Sportanlagen) vorwiegend Privatgebäude anzufinden seien. Eine Anschlussquote von 70% sei anzustreben. Der Bau des NWN mit einer Länge von rund 4,5 km würde mehrere Jahre in Anspruch nehmen, am Ende könnten über 300.000 Liter Heizöl pro Jahr ersetzt werden. Die Investitionskosten von 4,8 Mio. € für NWN-Nord und 3,7 Mio. € für NWN-Süd wären in Hinblick auf die guten Fördermöglichkeiten „tragbar“. Für den Hausbesitzer sind aktuell Anschlusskosten von 9.520 € inkl. Übergabestation geplant, für die Verlegung der Wärmeleitung ohne Übergabestation (für einen späteren Anschluss, wenn die aktuelle Ölheizung noch weiterbenutzt werden soll) ungefähr die Hälfte. Hinzu kämen noch überschaubare Kosten für die Umrüstung der Heizungsanlage. Kosten und Platz für den Öltank sind dann hinfällig.
Konrad Nübel von der IBS Ingenieursgesellschaft konnte über zahlreiche Erfahrungen aus einem bereits laufenden Projekt, in Loßburg bei Freudenstadt, berichten. Besonders wichtig bei einem solchen Projekt sei es, die Bürgerschaft buchstäblich „mitzunehmen“ und immer auf dem Laufenden zu halten. Infoveranstaltungen und Informationsmaterial seien hier genauso wichtig, wie eine spezielle Ansprechperson.

Hierauf wolle man, so Bürgermeister Knörzer anschließend, in Neunkirchen einen sehr großen Wert legen. Deshalb hatte man auch für diesen Abend ein „Info-Postkärtchen“ vorbereitet, mit dem Bürgerinnen und Bürger ganz unverbindlich ihr Interesse an den Anschluss an das Nahwärmenetz kundtun können. Überhaupt sei es das wichtigste, alles transparent und gemeinsam anzugehen.


Neben der klimafreundlichen Wärmeerzeugung und der beträchtlichen Steigerung der heimischen Wertschöpfung, hätten Nahwärmekunden noch weitere Vorteile:
  • Eine hohe Versorgungssicherheit
  • Platzgewinn im Keller durch den Wegfall des Öltanks
  • kein Ölgeruch im Haus
  • Kostenersparnis durch eine eventuelle Stilllegung des Kamins und
  • Unabhängigkeit von der künftigen Ölpreisentwicklung.
Somit sei seine Empfehlung: „Nachwärme für Neunkirchen – jetzt!“. In Seckach-Großeicholzheim könne man ein Nahwärmenetz als Genossenschaftsmodell, basierend auf einer Biogasanlage, besichtigen. Es folgte abschließend die „Frageviertelstunde“ für die Bürgerschaft, die auch rege genutzt wurde.  


Die Informationsveranstaltung „Nahwärme für Neunkirchen“ war gut besucht. Interessante Zahlen und Fakten gab es von: Bürgermeister Bernhard Knörzer, Dr. Daniel Löffler (IBS), Konrad Nübel (IBS), Birgit Schwegle (Geschäftsführerin UEA), Wolfgang Schuler (Geschäftsführer IBS), Uwe Ristl (EANOK), Karsten Thiel (UEA).                                                             
Foto: Martin Hahn, EAN


Die Präsentationen des Abends können Sie hier einsehen:

>>> Präsentation der Gemeinde Neunkirchen

>>> Präsentation UEA Karlsruhe
>>> Präsentation IBS Ingenieurgesellschaft

Text: Martin Hahn, EAN
 

 
06.03.2019 
 

Gemeinderatswahl am 26. Mai 2019
Öffentliche Sitzung des Gemeindewahlausschusses über die Zulassung der Wahlvorschläge




Am Donnerstag, 28.3.2019, findet um 18.00 Uhr, im Bürgersaal des Bürgerhauses, Hauptstr. 60, eine öffentliche Sitzung des Gemeindewahlausschusses statt.

Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Verpflichtung der Mitglieder des Gemeindewahlausschusses sowie die Prüfung und Beschlussfassung über die Zulassung der Wahlvorschläge zur Gemeinderatswahl.



 





Bürgerversammlung zum Thema Nahwärme in Neunkirchen

Im März 2018 beauftragte die Gemeinde Neunkirchen die Umwelt- und Energieagentur des Landkreises Karlsruhe (UEA) unter Beteiligung der Energieagentur Neckar-Odenwald-Kreis mit der Erstellung eines Quartierskonzeptes.

Zu den Leistungen der Quartiersanalyse zählen neben einer Thermografie-Aktion mit anschließender Beratungs-Kampagne zudem die Erhebung und Auswertung von Gebäudedaten, Datenaufbereitung und Analyse des Energiebedarfs. Des Weiteren wurden Quartiere in Neunkirchen für eine Wärmeversorgung auf Basis regenerativer Energien ausgearbeitet und hierzu die Investitionskosten sowie die Fördermöglichkeiten ermittelt.

Die Ergebnisse der Quartiersanalyse werden im Rahmen einer Bürgerversammlung am 12.03.2019 um 19:00 Uhr in der Turnhalle der Grundschule Neunkirchen vorgestellt.

Ob die Nahwärmekonzeption in Neunkirchen tatsächlich umgesetzt werden wird, kann erst nach abschließender Entscheidung der Bürgerinnen und Bürger über eine Teilnahme zu diesem Projekt erfolgen.

 

 
Nur GEMEINSAM gelingt der Weg in eine klimafreundliche Zukunft!

Nahwärme ist die Chance für Neunkirchen eine nachhaltige Wärmeversorgung auf Basis heimischer Rohstoffe zu erreichen.
Ob die Gemeinde diesen entscheidenden Schritt gehen kann, entscheiden die Bürger - Ihre Teilnahme an der Bürgerversammlung ist wegweisend für Neunkirchen!

 

Auf Ihr Kommen freuen wir uns!

 

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Lage und Anreise

Neunkirchen
liegt im kleinen Odenwald östlich von Heidelberg
Lage und Anreise

Die Gemeinde Neunkirchen ist Mitglied bzw. Teil des: