01.07.2019 Kirschenfest 2019
 
Kirschenfest 2019

Ein neues Dreigestirn übernahm die Regentschaft. Heiße Temperaturen prägten den liebevoll gestalteten Festzug des diesjährigen Kirschenfestes



 

Mit feierlichen Trompetenklängen eröffnete der Spielmannszug aus Lohrbach am Samstagabend die Festveranstaltung. Bei strahlendem Sonnenschein hieß Bürgermeister Bernhard Knörzer die zahlreichen Gäste, darunter die Altbürgermeister Wolfgang Schirk und Hermann Vogt, Gemeinderäte und Vertreter der Vereine, sowie die beiden Geistlichen Samuel Goerke und Josef Dorbath willkommen.

Er dankte den Kirschhoheiten der vergangenen beiden Jahre Wenke Theuerweckl, Tanita Grothe und Lisa Kunzmann für ihre zurückliegende Amtszeit.

Die drei jungen Damen waren in der Zeit ihrer Regentschaft in zahlreiche repräsentative Aufgaben der Gemeinde  und darüber hinaus eingebunden, in der sie charmant und sehr engagiert dazu beitrugen, das gute Bild der Kirschengemeinde zu festigen und nach außen zu tragen.

Wenke Theuerweckl blickte in ihrer Abschiedsrede mit Freude auf ihre zweijährige Amtszeit zurück. Für sie und die beiden Prinzessinnen Lisa Kunzmann und Tanita Grothe, sei durch ihre Krönung vor 2 Jahren ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. Ein ganz besonderes Ereignis sei das Hoheitentreffen in Neustadt an der Weinstraße gewesen.

Mit der Übergabe ihrer Kronen an die neue Kirschenkönigin Simone Weinreich und die neuen Prinzessinnen Jule Kampp und Vanessa Poranzl besiegelten sie das Ende dieser Zeit und wünschten ihren Nachfolgerinnen viel Freude an ihrem Amt.

Anschließend beglückwünschte Bürgermeister Knörzer das neue Dreigestirn zu seiner Inthronisierung.

In ihrer Ansprache bedankte sich Kirschenkönigin Simone Weinreich beim Festkomitee und Mitorganisator Adam Frey für das Vertrauen, das in sie und ihre Mitstreiterinnen gesetzt wurde und sagte zu, sich in den nächsten zwei Jahren engagiert ihren Aufgaben im Dienste der Gemeinde zu widmen.

Würdig umrahmt wurden die Krönungsfeierlichkeiten von Liedbeiträgen der Chorgemeinschaft Neunkirchen unter der Leitung von Dirigent Thomas Schmittenbecher, ehe der Festzug, angeführt vom Spielmannszug aus Lohrbach, ins Zelt einzog.

Im Festzelt sorgten „Die Waldmühlbacher“ am Samstagabend mit ihrer musikalischen Unterhaltung für  äußerst gute Stimmung.


Das Kirschenfest, das schon am Vorabend durch einen Auftritt der „New Band in Town“ im Festzelt eingeläutet worden war, fand seine Fortsetzung beim sonntäglichen Wecken der Kirschhoheiten durch den Schützenverein, unterstützt durch den Artilleriebund Waibstadt und den Jagdhornbläsern Kleiner Odenwald.

Anschließend ging es zum ökumenischen Gottesdienst, welcher in diesem Jahr erstmalig im Festzelt stattfand. Für die Gestaltung und die ansprechende Predigt des gut besuchten Gottesdienstes danken wir den beiden Pfarrern Samuel Goerke und Josef Dorbath recht herzlich.

Am Sonntagnachmittag zog der Umzug mit den Festwagen durch das Dorf. Aufgrund der heißen Temperaturen fand der Umzug in diesem Jahr in verkürzter Form statt und verlief nach dem Rathaus direkt durch die Kronen- und Luisenstaße über die Hauptstraße in Richtung Festzelt.


Wieder einmal hatten zahlreiche Vereine und Organisationen bunt geschmückte Fahrzeuge und Fußgruppen vorbereitet, die von den Zuschauern am Wegrand immer wieder von herzlichem Beifall begleitet wurden. Angeführt von den „süßen Kirschen“ des katholischen Kindergartens, präsentierten die Kinder aus dem evangelischen Kindergarten und der Grundschule ihre phantasievollen Kostüme. Begleitet von den Klängen des Fanfarenzuges aus Eberbach zeigten sich die frisch erkorenen Hoheiten, auf der von Marco Zwickl gelenkten Kutsche, ihren Untertanen, während der „KC Hau Wech“ das Publikum mit Hochprozentigem versorgte. Auch der SVN hatten Alkoholisches an Bord, das er freigiebig verteilte, während die Jäger Rotkäppchen „vor dem bösen Wolf“ behüteten.


Für mittelalterliches Flair sorgte die Burglandschaft e.V., die am Umzug den druckfrischen Burgenführer zur Minneburg und der Burgruine Stolzeneck präsentierte. Den Temperaturen entsprechender gekleidet, zeigten sich die Turnerinnen und Turner des SVN in ihren sportlichen Outfits.

Die „Besenbinder“ führte den Spielmannszug aus Lohrbach an und der Gewerbeverein veranschaulichte den Besuchern auf humorvolle Weise das älteste Gewerbe der Welt. Anstatt wie üblich auf den Beinen, bewegte sich der Odenwaldclub am Kirschenfestumzug auf 2 Rollen fort. Die Segway-Fahrer hofften, ebenfalls wie die Mannschaft des THW auf ihrem Anhänger, bei diesen heißen Temperaturen auf etwas Fahrtwind.

Ehe die Schlepperfreunde aus Aglasterhausen den Zug abschlossen, sorgte die Gundelsheimer Guggemusik noch einmal für musikalische Stimmung.

Während sich der bunte Zug am Rathaus vorbei bewegte, unterhielt der Bürgermeister die Gäste mit kurzweiligen Informationen und Interna, welche die gute Stimmung hoch hielten und allgemein eine sehr positive Resonanz bekamen. 

Der Dorfabend am Sonntag hielt für die Besucher des Festzelts einige Überraschungen bereit. Vereine und Organisationen traten bei unterschiedlichen Dorfwetten gegeneinander an, bei welchen die Erwachsenen gegenüber den Kindern immer das Nachsehen hatten.  Die Neunkirchner Honoratioren mussten sich im Kirschkernauslesen den Vorschulkindern der Kindergärten geschlagen geben und auch die Teilnehmer des  Kinder- und Jugendtreffs waren schneller beim Erraten der Gegenstände  im Fühlwettbewerb als die Organisatoren des Kirschenfestes. Eindeutig ging auch der Sieg an die 3 jungen Sänger (Orgelpfeifen:  Moritz Knörzer, Johannes Knörzer und David Hidegkuti), welche das Publikum mit den regionalen Strophen des Badnerliedes begeisterten. Hier hatten die „Abgeordneten“ der singenden Neunkirchener Vereine keine Chance auf einen Sieg.


In der Pause sorgten „Die Capris“ sowie Susanne Polit für musikalische Unterhaltung, bevor Bürgermeister Knörzer durch die nächsten 3 Wetten führte.

Denkbar knapp unterlag die Feuerwehr den Gemeindeangestellten bei einer Luftballon-Staffel und auch der Gemeinderat lag mit ihrem gesamten Wadenumfang nur dicht hinter dem SVN. Zum Abschluss mussten sich die Kirschhoheiten im Kirschkern-Ziel-Spucken dem Schützenverein geschlagen geben. Trotz den heißen Temperaturen, ein schöner und gelungener Abend, der sicherlich eine Wiederholung wert ist.



Kirschenfest 2019 - Die Gemeinde Neunkirchen sagt „Danke“

Hinter uns liegt ein tolles und ereignisreiches Kirschenfest bei heißen Temperaturen und vielen Höhepunkten. Neben den ausführlichen Berichten in der Tagespresse ist es uns ein Bedürfnis, allen, die am Fest beteiligt waren, für ihre Unterstützung unsere Anerkennung auszusprechen. Besonders bei diesen heißen Temperaturen ist ein solch unermüdlicher Einsatz nicht selbstverständlich.

Die Gemeinde sagt „Danke“......

-    den Kirschhoheiten Simone Weinreich, Jule Kampp, Vanessa Poranzl

-    den ausrichtenden Vereinen: Angelverein, Heimat- und Museumsverein, Rauhe Kehle  und SV Neunkirchen sowie ihren Helferinnen und Helfer für ihren unermüdlichen Einsatz hinter der Theke/Bierstand

-    den Mitgliedern des Organisationsteams: Adam Frey, Ralf Leibfried, Wolfgang Roos, Simone Gerhart, Daniel Finzer, Matthias Knörzer und Richard Schlesinger

-    den Geistlichen beider Kirchengemeinden: Pfarrer Samuel Goerke und Pfarrer Josef Dorbath für den sehr ansprechenden und würdevollen ökumenischen Festgottesdienst im Festzelt

-    der Freiwilligen Feuerwehr, dem Technischen Hilfswerk, den Jagdhornbläsern Kleiner Odenwald, dem Schützenverein, dem Artilleriebund Waibstadt und der Chorgemeinschaft, bestehend aus Cäcilienchor, Ev. Kirchenchor und Sängerbund,  für die Beiträge bzw. die tatkräftige Unterstützung beim Festablauf

-    der Burglandschafte.V. , für ihren ritterlichen Einsatz und ihre Beteiligung am Festgeschehen

-    DRK- SEG Schwarzach für ihren Einsatz am Umzug

-    den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Gemeindeverwaltung und des
Bauhofes mit Waldarbeitern

-    allen Teilnehmern am diesjährigen Kirschenfest-Umzug

-     allen Teilnehmern der Dorfwetten

sowie

-    für die musikalische Unterhaltung durch die „New Band in Town“, „die Waldmühbacher“, Spielmannszug Lohrbach, Guggenmusik Gundelsheim, Fanfarenzug Eberbach, „Die Capris“ sowie der „SF Band“.


Ein herzliches Dankeschön an Sie alle. Durch Ihren unermüdlichen Einsatz, Ihr besonderes Engagement und den Zusammenhalt untereinander kann das örtliche Brauchtum in solch toller Weise weiterleben.
 



 

 
04.04.2019 
 

++++ Aktuelle Informationen ++++

Aufgrund der angekündigten, heißen Temperaturen für Sonntag, 30.06.2019 wird der Umzug in verkürzter Form stattfinden.
Er wird nach dem Rathaus direkt über die Kronenstraße in die Luisenstraße verlaufen und nicht wie geplant über die Sofien- und Waldstraße.

Wir bitten um Beachtung.

Auf Ihr Kommen freuen wir uns!



Kirschenfest 2019


Neunkirchener Kirschhoheiten 2019


 
In der Zeit vom 28.06.2019 bis 01.07.2019 findet wieder
das traditionelle Neunkirchener Kirschenfest statt.



Foto: Lelia Mayerhöfer

 
Die Hoheiten in diesem Jahr sind:
Kirschenprinzession Jule Kampp (links), Kirschenkönigin Simone Weinreich (Mitte) und Kirschenprinzessin Vanessa Poranzl (rechts).

  Wir möchten Sie herzlich zu unserem Kirschenfest einladen.



Partyband „New Band in Town“ am Kirschenfest-Freitag in Neunkirchen
Am Freitag, 28.06.2019 spielt anlässlich des Kirschenfestes erstmals die Formation „New Band in Town“.
Der Name steht für tolle Unterhaltung auf hohem musikalischem Niveau.   Einlass ist ab 20.00 Uhr, der Eintritt kostet 5,00 €.

Jugendschutz beim „New Band in Town“-Konzert
Anlässlich der Auftaktveranstaltung zum diesjährigen Kirschenfest weisen die Veranstalter ausdrücklich auf die geltenden Jugendschutzbestimmungen hin. Dies bedeutet, dass der Einlass für Jugendliche unter 16 Jahren nur in Begleitung einer „erziehungsbeauftragten“ Person möglich ist. Weitere Hinweise hierzu, sowie ein  entsprechendes Formular stehen als Download unter www.neckar-odenwald-kreis.de (Suche: Erziehungsbeauftragung gemäß Jugendschutzgesetz) bereit oder ist im Rathaus erhältlich. Das Formular einfach ausfüllen, von den  Eltern unterschreiben lassen und zur Veranstaltung mitbringen. Bei der Einlasskontrolle muss die erziehungsbeauftragte Person mit anwesend sein. 

Am Eingangsbereich werden Alterskontrollen durchgeführt und entsprechende Kontrollbänder ausgegeben. Ausweise nicht vergessen. An Jugendliche unter 16 Jahren wird kein Alkohol ausgeschenkt. 


>>> Download Erziehungsbeauftragung <<<





Kirschenfestsonntag beginnt mit Böllerschüssen beim Wecken der Kirschhoheiten

Am Kirschenfest-Sonntag werden traditionell die Kirschhoheiten um 8.00 Uhr im Rahmen der Weckfeier am Dorfplatz beim Bürgerhaus durch die
Jagdhornbläser Kleiner-Odenwald und den Schützenverein geweckt.
Im Verlauf der Veranstaltung werden mehrere Böllerschüsse abgegeben. Wir bitten die Anlieger hierfür um Verständnis. Besucher sind natürlich herzlich willkommen.

Ökumenischer Gottesdienst am Kirschenfest-Sonntag im Festzelt
Aus Anlass des Kirschenfestes, laden die beiden Kirchengemeinden sowie die politische Gemeinde recht herzlich zu einem ökumenischen Festgottesdienst am Sonntag, dem 30.06.2019, um 10.30 Uhr, ins Festzelt ein. Hier wird in besonderer Weise für das Wohl unseres Ortes und seiner Menschen Fürbitte geleistet und um gedeihliche Witterung für unsere Fluren gebeten.
Die Menschen unseres Ortes mit ihren Familien, wie auch Besucher aus der Umgebung, sind recht herzlich zu diesem Zelt-Gottesdienst eingeladen.






Kirschenfest - sauberes Ortsbild
Vom 28.06.– 01.07.2019 feiern wir wieder unser großes Kirschenfest und erwarten neben zahlreichen Ehrengästen natürlich auch viele Besucher aus nah und fern. Aus diesem Grund bitten wir alle Einwohner um ihre Mithilfe, damit sich den Besuchern ein sauberes Ortsbild präsentiert. Hierfür bedanken wir uns schon jetzt recht herzlich!


Wecken der Kirschhoheiten

Am Sonntag, 30.06.2019 dürfen auf den Parkflächen vor der katholischen Kirche sowie dem Bürgerhaus ab 07:00 Uhr keine Fahrzeuge abgestellt werden.


Kirschenfestumzug – Straßen von parkenden Fahrzeugen freihalten!
Um einen ungehinderten Kirschenfestumzug (Sonntag, 30.06.) durchführen  zu können, ist der Ortskern und insbesondere die Straßenzüge durch welche der Fest-Umzug führt, ab der Mittagszeit von parkenden Fahrzeugen freizuhalten.
Die Aufstellung des Kirschenfest-Umzuges erfolgt ab 13.30 Uhr im Bereich der Wilhelmstraße. Von dort aus führt der Festumzug über die  Hauptstraße, Schwanheimer Straße, Sofienstraße, Waldstraße, Kronenstraße, Luisenstraße, Hauptstraße zum Festplatz an der Zwingenberger Straße!

Keine LKW´s im Industriegebiet abstellen

Die Festzeltbesucher haben die Möglichkeit im Bereich des Industriegebietes Meistersgrund zu parken. Aus diesem Grund bitten wir während der Festtage dort keine LKW´s, insb. Sattelzüge, abzustellen.

Sperrung, Umleitung und Parkmöglichkeiten

Am Kirschenfest-Samstag ist anlässlich der Krönung der Kirschhoheiten um 19.00 Uhr, der Rathausplatz ab nachmittags gesperrt.
Während des Kirschenfestumzuges am Sonntag, ist die Ortsdurchfahrt ab 13.30 Uhr für ca. 2 Std. voll gesperrt. Eine Durchfahrt ist nicht möglich.
Parkmöglichkeiten für Gäste und Besucher stehen im Industriegebiet, auf dem Friedhofsparkplatz und Parkplatz vor der Kath. Kirche zur Verfügung.
Die Hauptdurchgangsstraßen müssen freigehalten werden. Für evtl. auftretende Behinderungen bitten wir bereits heute um Verständnis.


 
Kirschenversteigerung in Neunkirchen


Am Freitag, 28.06.2018, findet um 16:00 Uhr, in Neunkirchen wieder die traditionelle Kirschen­versteigerung statt. Obstbaumwart Matthias Knörzer wird die Versteigerung leiten. Treffpunkt ist an der Kreuzung Zwingenberger Straße - Förstelweg (Steinernes Kreuz). Die Bevölkerung des Kleinen Odenwaldes und darüber hinaus ist hierzu herzlich eingeladen.



Um den Mittelberg - Auf dem Grund des Neckars
Geologische Fachführung mit Dr. Bernd Strey


Die GEO-Wanderung beginnt an der Ziegelei in Guttenbach (Nähe des Kanuclubs), führt dann am Neckar entlang zur Mündung des Krebsbaches und anschließend auf dem Grund des ehemaligen Neckarlaufs um den Mittelberg. Dazu erfahren Sie geologische und geographische Informationen über die Flussdynamik, den Buntsandstein, die Lage und Siedlungsgeschichte von Neckarkatzenbach und die Alte Ziegelei. Die leichte GEO-Wanderung verläuft in ebenem Gelände ohne große Steigungen und dauert ca. 3 Stunden.

 

Termine:

Sonntag, 19.05.2019

Sonntag, 22.09.2019


Treffpunkt

Parkplatz an der Ziegelei in Guttenbach, 14:00 Uhr


Dauer:

Ca. 3h
       

Anmeldung und Info:

Keine Anmeldung erforderlich,
Infos unter:

Post@Neunkirchen-Baden.de, (06262 9212-24)

Dr. Bernd Strey: (06274 9285152)





Das Wandern ist die beliebteste Freizeitaktivität in Deutschland

Am Tag des Wanderns laden bundesweit Wandervereine, Umwelt-, Tourismus- und andere Organisationen zu Aktionen rund um das Thema ein. Auch unsere Gemeinde hat sich in Kooperation mit dem Odenwaldklub wieder etwas Besonderes einfallen lassen und lädt Sie herzlich zur

   

After-Work-Wanderung am Dienstag, 14.05.2019 ein.


Auch in diesem Jahr wird die Strecke über den qualifizierten Wanderweg „Neckarsteig“ unter der Leitung von Friedrich Müller, Vorsitzender der Ortsgruppe, verlaufen. Die Route wird in diesem Jahr zur Burg Stolzeneck führen, welche wir allerdings aufgrund der Sperrung nicht betreten dürfen.

Auf dem Weg erhalten Sie von Herrn Müller als auch von Herrn Bürgermeister Knörzer Informationen zu Sehenswürdigkeiten als auch Besonderheiten entlang der Strecke.

Zurück am Schützenhaus erwartet die Wandergruppe ein Vesper zur Stärkung.

Eingeladen sind alle, die gerne in Gesellschaft wandern. Wir freuen uns auf Sie!

 

Treffpunkt:

Dienstag, 14.05.2019, 18:00 Uhr am Schützenhaus (Am Kriegwald 4) in Neunkirchen

 

Bemerkung:

Festes Schuhwerk, Taschenlampe, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Verpflegung (ausreichend Wasser, evtl. ein kleiner Snack) für unterwegs

 

Dauer der Wanderung:

ca. 3,5 Stunden

 

Ansprechpartner:

Gemeinde Neunkirchen, Marktplatz 1, 74867 Neunkirchen

POST@neunkirchen-baden.de, Tel.: 06262 / 9212-24


 

Der Mittelberg – Geotop 2018

Die 3. Exkursion dieser Art mit Dr. Bernd Strey

Nach den 2 Wanderungen im vergangenen Jahr bietet die Gemeinde Neunkirchen bietet am Sonntag, 05.05.2019 die 3. Wanderung um Neckarkatzenbach mit Ausblicken auf den Mittelberg an, der vom Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald als GEOTOP 2018 ausgezeichnet wurde. Der Exkursionsleiter Dr. Bernd Strey hat Geographie und Geologie studiert und nimmt die Teilnehmer mit auf eine Reise in die Erdgeschichte. Im Mittelpunkt stehen dabei die Flussgeschichte des Neckars und die Entstehung des Mittelbergs als Umlaufberg. Weitere Höhepunkte sind die Entstehung und Schichten des Buntsandsteins, seine Talbildung und sein Aufbau. Außerdem sehen die Teilnehmer den Übergang des Buntsandsteins in den Muschelkalk und besuchen den Kalkofen sowie die Geotop-Panoramatafel oberhalb des Ortes. Zum Ort Neckarkatzenbach gibt es dazu noch wissenswerte siedlungs- und sozialgeographische Informationen. Die Wanderung erfolgt in Anlehnung an  die geologisch-landschaftskundliche Exkursion im Rahmen der Geotop-Auszeichnung am 16. September 2018.

Die insgesamt leichte Wanderung beginnt auf dem Parkplatz am Friedhof in Neckarkatzenbach und führt mit nur kurzen Anstiegen auf weitgehend ebenen Wegen um den Ort bis zum Kirchenblick. Sie dauert ca. 2 Stunden und findet am Sonntag, den 05.05.2018 um 14:00 Uhr statt.





2. Neikercher Hobby–Künstler–Markt und Jugendfeuerwehrtag am 28.04.2019 in Neunkirchen

Mit viel Liebe zum Detail präsentierten vergangenen Sonntag 27 Aussteller ihre handgefertigten Kunstwerke in den Räumen des Bürgersaals und Vereinsraums im Bürgerhaus Neunkirchen.


Dem Besucher bot sich in sehr ansprechendem Ambiente eine bunte Vielfalt aus verschiedenen Stilrichtungen und Materialien. Die Aussteller, überwiegend aus Neunkirchen und der nahen Umgebung, präsentierten ihre künstlerischen Tätigkeiten der Öffentlichkeit. Ob Kunstwerke aus Holz, Wolle, Filz, Stoff, Papier, Betongießarbeiten oder Schönes für Heim und Garten – Freunde kreativer Kunst wurden allemal fündig. Floristische Kunstwerke wie auch Bilder aus Naturmaterialien oder Malerei waren ebenso zu finden, wie liebevoll gestaltete Grußkarten aus Papier. Am Hobby-Künstler-Markt wurden alle Sinne angesprochen: Duftende Seifen, hergestellt aus Naturprodukten sowie wie Chutneys, Marmeladen und Aufstriche verführten die Besucher. Etageren, aus verschiedenem Porzellan gefertigt, war ein beliebtes Kaufobjekt und so mancher Besucher verließ den Markt mit einem neuen Schmuckstück, für sich selbst oder gar ihren Vierbeiner, im Handgepäck.

Der Erlös der Standgebühr wurde von den Veranstaltern gespendet und kommt dem Sport- und Bewegungspark zu Gute.

Der Stand des Ecklädchens/Anettes Home rundete das Angebot an kreativen Deko- und Geschenkideen ab und  stellte eine Bereicherung für den Hobby-Künstler-Markt in Neunkirchen dar.

Neben den Verkaufsständen wurde den Gästen der Veranstaltung noch allerhand Weiteres geboten:


Spannende Einblicke in die Geschichte und Gegenwart gewährte die Feuerwehr in Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Museumsverein den Besuchern des Jugendfeuerwehrtags und Hobby-Künstler-Markts. Die Fahrzeuggeräteschau „Früher und Heute“ faszinierte so manch Erwachsenen. Einmal in einem Feuerwehrauto sitzen, diese Möglichkeit bat sich den Kindern und Jugendlichen  - für Viele ging dadurch ein Traum in Erfüllung.


Motorsägekünstler André Lasar aus Breitenbronn versetzte die Besucher mit seinem Können in Staunen. So verwandelte er beeindruckend Baumstämme in Tiere und weitere dekorative Gegenstände.

Für das leibliche Wohl sorgte die Freiwillige Feuerwehr, Abt. Neunkirchen, mit Feinem aus der Gulaschkanone sowie Kaffee und Kuchen.

Der Bürgermarkt Neunkirchen eG verwöhnte die Gäste des Hobby-Künstler-Markts und Jugendfeuerwehrtags mit einem Wein- und Sektausschank sowie weiteren regionalen Köstlichkeiten.

Bürgermeister Knörzer konnte am Nachmittag zahlreiche Gäste am Bürgerhaus begrüßen. Er dankte allen Verantwortlichen für die hervorragende Organisation. Ein ganz besonderer Dank galt den Ideengebern und Hauptverantwortlichen des Hobby-Künstler-Markts, Manuela Lenz und Meike Frey.


Der Nachmittag hielt mit dem Stellen des Maibaums eine weitere Überraschung für die Besucher bereit und bildete den krönenden Abschluss und Höhepunkt eines gelungenen Festes.


Unter strahlend blauem Himmel schmückte die Jugendfeuerwehr die Nordmanntanne in den badischen Farben mit gelben und roten Bändern. Traditionell wurde sie anschließendend ohne maschinelle Hilfe mit vereinten Kräften der Neunkirchener Zimmerleute, Jugendfeuerwehr und Feuerwehr Neunkirchen sowie Bürgermeister Knörzer vor dem Bürgerhaus gestellt. In festlicher Zunft-Kleidung brachten Frank Lutitzki, Jens Lostorfer, Marcel und Ralf Ernst anschließend 12 Wappen an, welche ganz im Zeichen der Gemeinschaft und getreu dem aufgeschriebenen Spruch standen:

„Mein Dorf, das die Tradition in Ehren hält,

hat mich mit vereinten Kräften aufgestellt.

Nun betrachte mich genau und denke stets daran,

dass einer alleine NICHTS erreichen kann.“


Ein herzliches Dankeschön gilt Marjan Toutishirazi für die liebevolle, künstlerische und akribische Gestaltung der Wappen.

Es war ein schöner und durchweg gelungener Tag. Die Veranstaltung war gut besucht und ein Beweis dafür, was durch Gemeinschaft auf die Beine gestellt werden kann. Ein solches Fest ist sicher noch viele Wiederholungen wert.

Die Gemeine bedankt sich bei allen Fest-Beteiligten, die in irgendeiner Weise zum Gelingen dieses tollen Tages beitrugen.
  

 


Teile des Mauerwerks der Minneburg in Neunkirchen eingestürzt - THW und Forst im Einsatz


 
Vergangenen Freitag prägten eine Vielzahl von THW-Helferinnen und -Helfer aus fünf Ortsverbänden (Neunkirchen, Ladenburg, Widdern, Haßmersheim und Pfedelbach), über ein duzend Einsatzfahrzeuge sowie ein großer Kran das Bild rund um das alte Gemäuer der Burgruine. Das Technische Hilfswerk wurde durch das Land Baden-Württemberg zur Sicherung der unter Denkmalschutz stehenden Burg gerufen, da Teile der Burgmauer einzustürzen drohten, bzw. es bereits waren.

Die Minneburg, deren erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1339 datiert, thront mit einer absoluten Höhe von 245 m über NN rund 110 m über dem Niveau des Neckars und liegt damit deutlich höher als die meisten anderen Burgen im Neckartal.
 

Die Standfestigkeit der Burgruine wurde in diesem Jahr stark beeinträchtigt. Bereits im Februar kam es im Bereich des alten Küchenbaus zu Abbrüchen von Steinen aus der vorderen Mauer, so dass die Anlage für den Publikumsverkehr gesperrt werden musste.

 
Das wahre Ausmaß der Schäden zeigte sich allerdings erst im Verlauf dieser Woche, als eine Mannschaft unter der Leitung von Kreisamtsforstrat Nils Gütle Teile der Mauer von Bewuchs befreien wollte.

 
Da das Forstamt allerdings nicht über Gerätschaften verfügt, mit denen die am Berghang liegende Mauer verkehrssicher gestaltet werden konnte, wurde das THW um Hilfe gebeten.

 
Der Ortsbeauftragte des Ortsverbands Neunkirchen, Achim Kampp, überprüfte die notwendigen Maßnahmen und erstellte einen Gefahrenbericht. Hierbei stellte er fest, dass die Ausstattung der eigenen Ortsgruppe für ein derartiges Gefahrenereignis nicht ausreichte und daher der Einsatz weiterer Ortsverbände notwendig wurde. Er organisierte aus Widdern, Ladenburg, Pfedelbach und Haßmersheim entsprechendes schweres Gerät, wie einen Autokran und einen Hubsteiger mit Arbeitsbühne, übernahm die Einsatzsicherung und setzte die zur Unterstützung zusammengezogenen weiteren 46 THW-Helfer zusammen mit seinem Zugführer Jan Kellner und dem stellvertretendem Ortsbeauftragten Benedikt Reinhard ein.


Jeder Ortsverband brachte sein spezielles Knowhow für die Einsatzbewältigung mit. Während die Fachkräfte des Ortsverbands Widdern zusammen mit den Bergungsspezialisten aus Haßmersheim und Neunkirchen mit dem Abstützsystem Holz (ASH) beschädigte und vom Einsturz bedrohte Teile der Mauer absicherten, kam gleichzeitig auch das Einsatzstellen-Sicherungssystem (ESS) des Ortsverbands Ladenburg zum Einsatz. Mit dem lasergestützten System lassen sich über mehrere Messpunkte kleinste Bewegungen der Burgmauer feststellen, womit auch die Sicherheit der Einsatzkräfte deutlich erhöht wurde, da bei Abweichungen der zuvor festgelegten Toleranzen die Einsatzstelle umgehend geräumt werden kann.


Um große Höhen und schwer zugängliche Bereiche zu erreichen und um Schwerarbeiten zu erleichtern, wurde neben dem Einsatzgerüstsystem (EGS), auch ein Kran des Ortsverbands Pfedelbach mit einer Reichweite von über 20 Meter der Fachgruppe Brückenbau eingesetzt.


Auch das Forstpersonal wurde in die Arbeiten mit einbezogen.

 

Außerdem fand sich der THW-Landesbeauftragte Dietmar Löffler aus Stuttgart ein, um sich selbst einen Einblick zu verschaffen, wie die weiteren Maßnahmen zu gestalten seien. Forstdirektor Dietmar Hellmann, in dessen Amtsbezirk die Minneburg liegt, dankte vor allem den Helfern des THW, die wieder einmal ihre Fachkompetenz unter Beweis stellten.

 

Noch vor Einbruch der Dunkelheit waren vor Ort alle Abstützmaßnahmen abgeschlossen und der Gefahrenbereich gegen unbefugtes Betreten gesichert.

 

Dank eines großartigen, Ortsverbände-übergreifenden Einsatzes des THW, konnte die einsturzgefährdete Mauer des Küchenbaus so gesichert werden, dass zumindest die „Vorburg“ der Minneburg pünktlich zum 1. Mai für Wanderer wieder freigegeben werden kann.

 

Die Hauptburg muss jedoch leider weiterhin gesperrt bleiben. Besucher der Burg werden aufgefordert die abgesperrten Bereiche nicht zu betreten, da hier weiterhin Lebensgefahr durch einzelne herabfallende Steine besteht.

 

Bei der Burgruine Stolzeneck bleibt es weiterhin bei der Sperrung der Hauptburg und Freigabe der Vorburg.





Flurneuordnung in Neunkirchen

Foto: Haymo Thurnwald

Einladung
an alle Grundstückseigentümer/innen
zur
Aufklärungsversammlung


am Donnerstag, 09.05.2019
um 19:00 Uhr
in der Turnhalle der Grundschule Neunkirchen





Gemeinde Neun
kirchen

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Öffentliche Ausschreibungen nach VOB
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Dorfgerechter Ausbau Kirchstraße
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Sport- und Bewegungspark
Spielfläche Grundschule Flst.-Nr. 266 und 267
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Einladung zum „Interkulturellen Frauennetzwerk Neunkirchen“
Workshop des Diakonischen Werks für Frauen mit und ohne Fluchterfahrung




 
Seit 2015 haben mehrere Flüchtlingsfamilien in Neunkirchen ein neues Zuhause gefunden. Seither gab es zahlreiche Aktionen und Angebote.

Daran anknüpfend findet im Rahmen des Bundesprojekts „Teilhabe durch Engagement“ ein Workshop mit dem Thema „Interkulturelles Frauennetzwerk Neunkirchen“ statt.

Das Diakonische Werk im Neckar-Odenwald-Kreis und die Gemeinde Neunkirchen laden zum ersten Treffen

am Dienstag, 30. April von 9:30 Uhr bis 12:00 Uhr
in das Bürgerhaus Neunkirchen

ein.

Eingeladen sind Frauen mit und ohne Fluchterfahrung, die Interesse daran haben von der anderen Kultur zu erfahren und sich freundschaftlich vernetzen möchten. Angesprochen sind Frauen, die sich bereits in diesem Bereich engagiert haben und Frauen die gerne jetzt ein Teil des interkulturellen Netzwerks werden möchten. Angeleitet von der erfahrenen Körpertherapeutin Barbara Althoff-Koch werden Entspannungs- und Bewegungsübungen gemacht, um spielerisch die eigene Identität zu stärken, die Kommunikation zu verbessern und vor allem Spaß und Freude miteinander zu haben. Die Frauen können sich gegenseitig dabei unterstützen, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu gewinnen, eigene Ressourcen und Gestaltungsspielräume zu erkennen, um selbstständig ihre Interessen vertreten zu lernen. Dies ist vor allem für die Frauen mit Fluchterfahrung wichtig. Damit sich die Frauen auf die Übungen ganz einlassen können wird parallel eine Kinderbetreuung vor Ort angeboten. Für die Kinderbetreuung werden ehrenamtliche Unterstützerinnen gesucht.

Die Projektmitarbeiterinnen Sandra Schweikert und Bettina Knapp begleiten und unterstützen die Ehrenamtlichen bei dieser Aufgabe. Der Frauentreff wird von der Beauftragten des Bundes für Migration, Flüchtlinge und Integration gefördert. Die Teilnahme ist kostenlos. Für eine bessere Planung wird um Anmeldung gebeten.

Alle Workshop-Termine im Überblick: Dienstag, 30.04, 14.05., 28.05. und 04.06.2019 von 9:30 bis 12:00 Uhr im Bürgersaal, Bürgerhaus Neunkirchen

Infos und Anmeldung: Diakonisches Werk im Neckar-Odenwald-Kreis, Neckarelzer Straße 1, 74821 Mosbach, Tel. 06261 9299-200, asyl@diakonie-nok.de oder im Internet unter www.flumi-diakonie.de

>>> alle Infos auf einen Blick <<<


 

 
15.03.2019 
 
Nahwärme in Neunkirchen
Bürgerversammlung 12.03.2019

Ein Schritt zum neuen Nahwärmekonzept
- Infoveranstaltung zum Thema Nahwärme in Neunkirchen -
- Ergebnisse der Quartiersanalyse vorgestellt -
- Nun sind die Bürger gefragt -
 


  „Nahwärme für Neunkirchen“ – zu dieser Informationsveranstaltung hatte die Gemeindeverwaltung die Bevölkerung am 12. März in die Turnhalle eingeladen. Dass dieses Thema buchstäblich „bewegt“, konnte man unschwer an der Resonanz feststellen, denn die Halle war fast voll besetzt.


Bürgermeister Bernhard Knörzer unterstrich in seiner Begrüßungsrede, dass die Zeit mehr als reif für neue Wärmekonzepte sei. Mit der griffigen Formel 70-70-30 erläuterte er den aktuellen Stand in der Gemeinde: 70% heizen mit Öl, 70% der Heizungen sind über 30 Jahre alt und rund 30.000 € müsste ein Hausbesitzer für die Erneuerung der Heizungsanlage und weitere energetische Maßnahmen einplanen. Mit dem Bau eines Nahwärmenetzes könnte man in Neunkirchen gleich mehrere Vorteile zusammenführen. Neben einer zukunftsfähigen und vor allem auch CO2-neutralen Wärmeversorgung, hätte man zusätzlich auch handfeste wirtschaftliche Vorteile. Aktuell gehen, so Knörzer, über eine Mio. Euro „raus aus der Gemeinde“. Die heimische Wertschöpfung wäre durch den Einsatz von regionalem Brennmaterial, also Hackschnitzel aus dem Wald, deutlich höher.

Birgit Schwegle von der Umwelt- und Energieagentur Kreis Karlsruhe, die dieses Projekt mitbetreut, wies in ihren Ausführungen mehr als deutlich darauf hin, dass der Klimawandel „auch bei uns angekommen ist“.

Die Klimaveränderung des vergangenen Jahrhunderts stellte Frau Schwegle den Anwesenden als Strichcode dar.

Bei einer Erneuerung einer Heizungsanlage muss aktuell nachgewiesen werden, dass 15% der benötigten Energie aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Ein Nahwärmenetz erfülle diese Anforderungen und sei zukunftssicher. Es reiche somit nicht, so Schwegle, „einfach die Ölheizung zu tauschen“. In Neunkirchen habe man die Chance, bei einer guten Akzeptanz und Anschlussquote an den Nahwärmenetzen die effektive CO2-Emission von 100 auf nur noch 16% zu senken. Als Idealkombination würde sich für Neunkirchen die Kombination aus Hackschnitzelheizkesseln und Photovoltaik mit Solarthermie anbieten.

Ein Nahwärmenetz sei


komfortabel und platzsparend, unabhängig, zukunftsweisend und klimafreundlich sowie effektiv und kostensparend.

Sie verwies ebenfalls auf die Möglichkeit, dass jeder Hausbesitzer über die Energieagentur Neckar-Odenwald (EAN) bei Dipl.-Ing. Uwe Ristl - auch er war an diesem Abend anwesend - jederzeit unabhängige und qualifizierte Beratung in Anspruch nehmen könne.    

Wolfgang Schuler von der IBS Ingenieursgesellschaft ging anschließend auf technische Details ein. Für Neunkirchen würden sich zwei getrennte Nahwärmenetze (NWN) anbieten: Der Bereich Süd (beim THW-Heim) hätte vorwiegend öffentliche Gebäude und Gewerbe im Fokus, wogegen im Bereich Nord (bei den Sportanlagen) vorwiegend Privatgebäude anzufinden seien. Eine Anschlussquote von 70% sei anzustreben. Der Bau des NWN mit einer Länge von rund 4,5 km würde mehrere Jahre in Anspruch nehmen, am Ende könnten über 300.000 Liter Heizöl pro Jahr ersetzt werden. Die Investitionskosten von 4,8 Mio. € für NWN-Nord und 3,7 Mio. € für NWN-Süd wären in Hinblick auf die guten Fördermöglichkeiten „tragbar“. Für den Hausbesitzer sind aktuell Anschlusskosten von 9.520 € inkl. Übergabestation geplant, für die Verlegung der Wärmeleitung ohne Übergabestation (für einen späteren Anschluss, wenn die aktuelle Ölheizung noch weiterbenutzt werden soll) ungefähr die Hälfte. Hinzu kämen noch überschaubare Kosten für die Umrüstung der Heizungsanlage. Kosten und Platz für den Öltank sind dann hinfällig.
Konrad Nübel von der IBS Ingenieursgesellschaft konnte über zahlreiche Erfahrungen aus einem bereits laufenden Projekt, in Loßburg bei Freudenstadt, berichten. Besonders wichtig bei einem solchen Projekt sei es, die Bürgerschaft buchstäblich „mitzunehmen“ und immer auf dem Laufenden zu halten. Infoveranstaltungen und Informationsmaterial seien hier genauso wichtig, wie eine spezielle Ansprechperson.

Hierauf wolle man, so Bürgermeister Knörzer anschließend, in Neunkirchen einen sehr großen Wert legen. Deshalb hatte man auch für diesen Abend ein „Info-Postkärtchen“ vorbereitet, mit dem Bürgerinnen und Bürger ganz unverbindlich ihr Interesse an den Anschluss an das Nahwärmenetz kundtun können. Überhaupt sei es das wichtigste, alles transparent und gemeinsam anzugehen.


Neben der klimafreundlichen Wärmeerzeugung und der beträchtlichen Steigerung der heimischen Wertschöpfung, hätten Nahwärmekunden noch weitere Vorteile:
  • Eine hohe Versorgungssicherheit
  • Platzgewinn im Keller durch den Wegfall des Öltanks
  • kein Ölgeruch im Haus
  • Kostenersparnis durch eine eventuelle Stilllegung des Kamins und
  • Unabhängigkeit von der künftigen Ölpreisentwicklung.
Somit sei seine Empfehlung: „Nachwärme für Neunkirchen – jetzt!“. In Seckach-Großeicholzheim könne man ein Nahwärmenetz als Genossenschaftsmodell, basierend auf einer Biogasanlage, besichtigen. Es folgte abschließend die „Frageviertelstunde“ für die Bürgerschaft, die auch rege genutzt wurde.  


Die Informationsveranstaltung „Nahwärme für Neunkirchen“ war gut besucht. Interessante Zahlen und Fakten gab es von: Bürgermeister Bernhard Knörzer, Dr. Daniel Löffler (IBS), Konrad Nübel (IBS), Birgit Schwegle (Geschäftsführerin UEA), Wolfgang Schuler (Geschäftsführer IBS), Uwe Ristl (EANOK), Karsten Thiel (UEA).                                                             
Foto: Martin Hahn, EAN


Die Präsentationen des Abends können Sie hier einsehen:

>>> Präsentation der Gemeinde Neunkirchen

>>> Präsentation UEA Karlsruhe
>>> Präsentation IBS Ingenieurgesellschaft

Text: Martin Hahn, EAN
 

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Lage und Anreise

Neunkirchen
liegt im kleinen Odenwald östlich von Heidelberg
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